© 2011 by KITE-LINE24 Kitesurfspots in der Region * Größe ca. 350 Hektar * unerschlossenes Gelände * bester Wind bei Sideshore    Bedingungen (Südost - Südwest) * kaum Geländeabdeckung * Stehbereich ca. 10-15 Meter * bei Hack bis zu 1 Meter Welle * keine Saisoneinschränkungen * keine anderen Wasserfahrzeuge     * Achtung an den Aufzuchtnetzen der    Fischerei (Seile kurz unter der  Wasseroberfläche) Thräna (Speicher Borna) Die "Adria", wie der Speicher Borna im Volksmund genannt wird, ist eines der besten in Sachsen. Auch die Bezeichnung "Platte" ist bei den Surfern geläufig. Bei dem Gewässer handelt es sich um ein geflutetes Tagebaugelände, es hat gleichzeitig die Funktion einer Hochwasserschutzanlage. Ortsfremde Personen würden glatt vorbeifahren, da es sich, nahe der Bundesstraße 93 bei Thräna, hinter Bäumen versteckt. Dem entsprechend fehlen auch der bei Gewässern dieser Größe übliche Tourismus, die Infrastruktur und leider auch die Pflege. Und so beschränken sich die Besucher auf einige Badegäste und natürlich Windsurfer. Der "Surfclub- Sachsen" ist hier ansässig und bewirtschaftet ein Clubgelände. Dieses ist allerdings nur für zahlende Mitglieder zugängig. Daher muss das Fahrzeug an dem Zufahrtsweg abgestellt werden. 200 Meter weiter ist auch ein großer Parkplatz zu finden, von dem aus man sein Material am besten über das Gelände des Clubs schleppt. Ein Wagen ist dabei sehr empfehlenswert. Der durch Surfer angelegte Trampelweg, der noch vor dem Clubgelände Richtung Wasser führt, ist bei Regenwetter meist eine große Pfütze. Egal von wo, mehr als 200 Meter sind es nicht zum Wasser. Wer es bis dahin geschafft hat, findet gute Bedingungen vor. Der öffentliche Surfstrand grenzt direkt an das Clubgelände an und bietet vor allem bei östlichem, auflandigen Wind einen Einstieg, bei dem nicht erst Höhe geknüppelt werden muss. Wenn es ballert, sind an Wochenenden gut und gerne 30 Segel auf dem Wasser. Der "Harte Kern" ist dort das ganze Jahr zu finden. Für fortgeschrittene Windsurfer, die konstante Bedingungen und vielleicht sogar eine kleine Rampe suchen, ist Thräna eine gute Adresse. * Größe ca. 450 Hektar * gute Infrastruktur * bei allen Windrichtungen surfbar * kaum Geländeabdeckung * Stehbereich ca. 10-20 Meter * Untergrund feiner Kies * keine saisonalen Einschränkungen * Verkehr von anderen    Wasserfahrzeugen * Surfshop, Surfschule und Catschule Cospudener See (Leipzig) Eine aktuelle Landkarte ist schon von Nöten, um den Cospudener See ausfindig zu machen. Wurde er doch erst Ende der Neunziger Jahre, im Rahmen eines Expo- Projektes, geschaffen. Das Projekt sollte die Möglichkeiten der Wiedernutzbar- machung ehemaliger Tagebaugebiete aufzeigen. Und so entstand in der ehemaligen Mondlandschaft von Abraumhalden und Tagebauen ein wunderschönes Naherholungsgebiet mit guter Infrastruktur. Am See befinden sich u.a. ein Pier mit Segelhafen, eine Hafengaststätte und natürlich auch ein Surfshop mit Schule. Neben dem Pier kann direkt am Wasser geparkt und aufgebaut werden. Aufgrund der flachen Landschaft und dem niedrigen Baumbewuchs hat der Cospudener See oft einen sehr guten Wind aus West bis Südwest. Schon im Jahre 1999 nutzen unzählige Surfer dieses Revier. * Größe ca. 350 Hektar, 2/3 in       Sachsen, 1/3 in Thüringen * unerschlossenes Bergbaugelände * bester Wind bei Side-&Onshore   (Nord - Ost) * bei südlichen & westlichen   (ablandig) Winden   Geländeabdeckungen * Stehbereich ca. 10-30 Meter * absolute Speedpiste bei ablandigen    Winden                * keine Saisoneinschränkungen Haselbacher See (Leipzig)       * keine anderen Wasserfahrzeuge           * Straße nicht Zuparken - sonst  Knöllchen Die Alternative zur Adria bei Ostwind. Nach Erkundigungen erfuhr ich, das der Haselbacher See eigentlich für den Badebetrieb, bzw. jegliche Nutzung, bergbaurechtlich gesperrt ist. Grund dafür düfte hauptsächlich die Absicherung der LMBV gegenüber Schadenserstzansprüchen bei eventuellen Unfällen sein. Der neu gegründete Surfclub am Haselbacher existiert jedoch und hat einen Teil des Strandes auf sächsischer Seite vom Eigentümer, der LMBV gepachtet. Auch finden am See regelmäßig Veranstaltungen statt, die teilweise über den Ort Wintersdorf unterstützt werden (Thüringen). Zu bemerken sei noch, das die Landesgrenze im Zick-Zack, von der deutlich sichtbaren Fahrbahnbelagstrennung (schwarzer Strich), der Straße zw. Ramsdorf und Wintersdorf über den See, in grobe Richtung des steilen gegenüber liegenden Ufers verläuft. (Beide Bundesländer haben getrennte Wasserrechte, Wasserfläche ca. 2/3 Sachsen, 1/3 Thüringen) Aus polizeilicher Sicht, wurde mir versichert :-) besteht kein Interesse Surfer, welche den See nutzen, in irgend einer Form zu behelligen. Natürlich dürfen durch Fahrzeuge der Surfer keine Straßen, Zufahrten und Rettungswege blockiert werden. Also wichtig: Ordentlich parken und niemanden behindern! * Größe ca. 1300 Hektar * bei allen Windrichtungen surfbar * keine saisonbedingten   Einschränkungen, außer mancher-   orts Badegäste in der   Sommersaison * ausreichend Platz an Land, derzeit   noch unerschlossenes Gelände * Stehbereich 5-10 Meter * Parkmöglichkeiten sind vorhanden Bärwalder See (Bautzen) Der "Bärwalder See" entstanden aus einem ehemaligen Braunkohletagebau wird einer der größten Seen Sachsens. Er wird ca. 166,0 Mio m³ Wasser aufnehmen. Gegenwärtig beträgt das Füllvolumen ca. 1/3 der geplanten Menge. Der Wasserstand soll 123,0 bis 125,0m NN betragen. Geflutet wird der See seit 1997. Die Flutung wird 2007 abgeschlossen sein. Der Speicher Bärwalde (Eurosee) liegt nordöstlich von Uhyst bei Hoyerswerda in der Lausitz (Sachsen) unmittelbar am Kraftwerk Boxberg. Er hat die Funktion eines wasserwirtschaftlichen Speicherbeckens. Der Nutzraum dient zur Regulierung des Wasserstandes der Spree und der Versorgung des Kraftwerkes Boxberg mit Brauchwasser. Der See wird aus der Spree gespeist, das Wasser fließt über den Schwarzen Schöps zurück in die Spree. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Wildtierfarm, dem Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und der Gemeinde Uhyst nimmt er zunehmend einen touristischen Stellenwert ein. Um den See verläuft ein ca. 20 km langer Rad- und Wanderweg. Der "Eurosee" ist Bestandteil des zukünftigen Lausitzer Seenlandes und soll zur Freizeiterholung genutzt werden wie die anderen Tagebaurestseen in der Lausitz auch.  Zur Zeit werden die Ufer gestaltet, befestigt und gegen Rutschungen gesichert.